Detailansicht: Top : Kommunikation : 'Snowboarden: Sein - Design - Bewusstsein' - Eine kritische Auseinandersetzung mit dem perfekt vermarkteten Lebensgefühl Snowboarden

Art der Arbeit: Diplomarbeit
Arbeit erwerbbar: Verkauf
Verfasser: karoline hranik (Email: karo.hranik@i-one.at)
Abgabedatum: 12/08/2003
Uni / FH: fachhochschule dornbirn - studiengang intermedia

Beschreibung

Meine Arbeit besteht aus einem wissenschaftlichen und aus einem praktischen Teil. die wissenschaftliche arbeit setzt sich mit folgenden Themen der Snowboardszene auseinander: Snowboardgeschichte, Snowboarddesign, Jugendkultur, Medien der Snowboardszene sowie Analyse der snowboardspezifischen Snowboardmedien. I m Anschluss begründe ich noch meine praktische Arbeit, eine 15-minütige Dokumentation, die sich der Frage widmet: 'Beeinflusst das Design das Bewusstsein oder das Bewusstsein das Design?' Also macht der Markt den Style der Snowboardszene oder gibt die Snowboardszene vor, welcher Style zu vermarkten ist. Formell ist die DVD eine Mischung aus einer Dokumentation, einer Reportage und einem Musikvideo. Die gestalterische Umsetzung orientiert sich am Aufbau der szenetypischen Snowboardmagazinen (Print). ---- Style ist eines der vielfältigst verwendeten Worte in der Snowboard-Szene. Style ist Philosophie. Style ist Outfit. Style ist Snowboarden an sich. Style ist Sprache. Style ist Equipment. Style ist Lebensart. Style ist Abgrenzung. Style ist Rebellion usw. Aus dieser Sammlung an Begrifflichkeiten bildeten sich drei Überbegriffe: Sein, Design, Bewusstsein. Diese Überbegriffe lieferten gleichzeitig den Untertitel für meine praktische Arbeit. (Die genauere Erläuterung von Style befindet sich im Kapitel II, Style-Analyse) Das Ergebnis soll eine kritische Auseinandersetzung mit dem perfekt vermarkteten Lebensgefühl Snowboarden sein – kritisch gegenüber den Konsumenten und kritisch gegenüber den Anbietern. Beeinflusst das Design das Bewusstsein oder das Bewusstsein das Design? 2.5.1. Sein Die Beweggründe dafür, warum man eine Sportart nicht nur betreibt, sondern sie lebt bzw. für sie lebt. Einige wenige erreichen den Status des Proriders, denen ihre Sponsoren 365 Tage im Jahr ihren Sport finanzieren. Als Gegenleistung dafür sollte der Sprössling erfolgreich oder zumindest cool sein (vgl. Kapitel II, Nicht die Besten, die Coolsten sind die Helden). Professionelles Snowboarden lässt sich mit keiner anderen Sportart vergleichen (außer natürlich mit Surfen und Skaten) – es existiert keine Lobby, keine bis ins letzte Detail ausgearbeiteten Trainingspläne, kein Diätplan oder sonst etwas, was vom konventionellen Leistungssport bekannt ist. Erreicht man bei Contests gute Bewertungen, winken weitere Sponsorverträge sowie Foto- und Videoaufnahmen in allen Snowboard-Eldorados dieser Welt. Nicht jeder, der gut und gerne snowboarded, hat das Glück, von Sponsoren unterstützt zu werden. Viele ‚Freaks’, die vor allem aus schneearmen Gebieten kommen, geben sich mit Hilfsarbeiten wie Abwäscher, Küchenhilfe, Zimmermädchen, Nachtportier oder Taxifahrer zufrieden, um am Tag snowboarden gehen zu können. Was ist der Antrieb dahinter, dass man auf vieles verzichtet, um mit Leib und Seele ein Snowboarder zu sein? Was soll passieren, wenn die Zeit sozusagen abgelaufen ist und der Ernst des Lebens beginnt? 2.5.2 Design Snowboarden macht sich längst nicht mehr nur auf der Piste und im Gelände bemerkbar, ein ganzheitlicher Lebensstil ist daraus erwachsen. Auf der Straße lässt sich ein Snowboarder üblicherweise auch ohne Board unterm Arm als solcher identifizieren. Ein typisches Erscheinungsbild hat die Szene geprägt. Ein bestimmter Style zieht sich durch alles hindurch: von der Kleidung hin zum Boarddesign und hin zur Gestaltung der Snowboardmagazine und -videos. Genauso spiegelt sich der Style im Lifestyle der Szene wieder. Es stellt sich die Frage, wer von wem beeinflusst wird. Beeinflussen so genannte Opinionleader die Industrie? Oder schaffen es geschickte Geschäftemacher, die Szene so zu manipulieren, dass sie als Marionetten agieren? 2.5.3 Bewusstsein Was sich rein äußerlich bemerkbar macht, soll auch auf der geistigen Ebene überprüft werden. Unterscheidet sich ein Snowboarder wirklich so grundlegend in seiner Lebenseinstellung von einem ‚gewöhnlichen’ Menschen? Kann man von einer eigenen Philosophie sprechen? Sind sich die Boarder bewusst, dass sie ein Teil einer gelungenen Vermarktung eines Lebensgefühls sind? Wie sehen sich die Boarder selbst? Wollen sie als eigene Lebensform gelten? Wollen sie mit ihrem Auftreten sich von den anderen unterscheiden? Wollen sie provozieren?

Gliederung

Inhaltsverzeichnis: Vorwort Abstrakt Kapitel I: DAS PHÄNOMEN SNOWBOARDEN 1. Wie alles begann – ‚A Little History Repeating’ 1.1 Es war einmal Amerika 1.2 Surfing – The Godfather of Snowboarding 1.3 Die Pioniere 1.4 Snowboarden in Europa 1.5 Contests verändern den Sport 2. Von der Rebellion zum Massensport 2.1 Die bunten Hunde 2.2 Old School – Neon und Fönfrisuren 2.3 New School – get oversized 2.4 Technik tritt in den Vordergrund 2.5 Olympia – der Ausverkauf der Szene 2.6 Snowboarden für alle 3. Snowboarden ist Jugendkultur 3.1 Was ist eine Jugendkultur? 3.2 Keine Jugendkultur ohne Kommerzialisierung 3.3 Szenen 3.4 Szenecodes – Wer ist ein authentischer Poser? 3.5 Subkulturen 4. Die Jugendkultur Snowboarden 4.1. Snowboarden ist ... 4.2. Definitionen 4.3. Subkulturen – die Typisierung der Snowboarder 4.4. Die Szenecodes der Boader 4.5. Das Image – Was steckt dahinter? 5. Die Szene ganz nüchtern betrachtet 5.1 Trendsport als Lifestyle 5.2 Extremsport ist Risiko 5.3 Der Flow – Suchtstoff des Extremsports 5.4 Fakten, Fakten, Fakten 5.5 Die soziodemographischen Merkmale des Snowboarder 5.6 Snowboarden wird weiblich Kapitel II: DIE MEDIALITÄT 1. Die Rolle der Medien und der Industrie 2. Die Medien der Szene 2.1. Magazine 2.2. Videos 2.3. Internet – die Verbindung von Magazinen und Videos 3. Szene ohne Medien und Industrie - geht das? 3.1. Nicht die Besten sind die Helden 4. Die Professionalisierung und Kommerzialisierung 4.1. Teams – Teamrider – Prorider 4.2. Freerider als höchstes Ziel 4.3. Pros als Trendsetter 4.4. ‚Wir verkaufen Träume’ 5. Snowboarden als globale Szene 6. Style-Analyse 6.1. Der Boarder und seine Klamotten 6.2. Magazine als Spiegelbild der Szene 6.3. Werbung in Printmedien 6.4. Videos – die Vervielfältigung der Heldentaten Kapitel III: MEINE PRAKTISCHE ARBEIT – EIN LOGBUCH 1. Grundsätzliches - Definitionen 1.1 Die Recherche 1.2 Das Interview 1.3 Der Dokumentarfilm 1.4 Die Reportage 1.5 Videoästhetik – die Rebellin im Fernsehen 1.6 Musikclips und MTV-Style 2. Konzeption 2.1 Die Zielgruppe 2.2 Das Format 2.3 Selbstportraits der Szene 2.4 Recherchearbeit 2.5 Konzept 2.5.1. Sein 2.5.2. Design 2.5.3. Bewusstsein 2.6 Aufbau 2.7 Interviews – Fragen und Stil 2.8 Fremdmaterial – kein Plagiat 3. Produktion 3.1. Kameraführung und Einstellungsgrößen 3.2. Licht 3.3. Ton 4. Postproduktion 4.1 Konzept Schnitt und Montage 4.2 Musikauswahl und Schnitt nach Musik 4.3 Mulitscreening 4.4 Inserts statt Off Erkenntnisse – Schlüsse – Schlusswort Snowboard Know-how Literaturverzeichnis Quellenverzeichnis

Literatur / Quellen

Beate Großegger, Bernhard Heinzlmaier, Manfred Zentner: Trendpaket 2. Der Megastore der Szenen, Verlag Zeitpunkt, Graz / Wien, 1998, ISBN 9-901908-00-5 Bernhard Heinzlmaier, Beate Großegger, Manfred Zentner: Jugend Marketing Ueberreuter Wirtschaftsverlag, Wien / Frankfurt, 1999, ISBN 3-7065-0581-4 Alex Lisetz: Raver, Rapper und Rebellen. Insiderwissen für Einsteiger, Ueberreuter-Verlag, Wien, 2000, ISBN 3-8000-1541-2 Klaus Kreutz, Georg Schantl: boarder.land.tirol. Szene – Touren – Sicherheit, Löwenzahn Verlag, Innsbruck 2003, ISBN 3-7066-2271-8 Peter Bauer: Die Farbe des Schnees. Nymphenburger Verlag, München 1996, ISBN: 3-485-00760-9 Patrick Burgoyne, Jeremy Leslie: Bored. Surf/Skate/Snow Graphics, Laurence King Publishing, London 1997, ISBN: 1-85669-112-8 Jeff Curtes: Blower. Snowboarding inside out, Booth-Clibborn Editions Limited, London 2001, ISBN: 1-86154-219-4 Susanna Howe: (Sick) A cultural history of snowboarding, St. Martins Press, New York 1998, ISBN: 0-312-17026-2


Kommentare

Hier können Sie dem Verfasser, ähnlich einem schwarzen Brett bzw. Diskussionsforum, einen Kommentar hinterlassen. Der Kommnentar wird dann auf der Seite angezeigt und parallel per Email an den Verfasser gesendet.

Kommentar eintragen

Name: , E-mail:
Kommentar/Nachricht:


Studeo :  FĂĽr Diplom-, Bachelor- und Masterarbeit

Professionelle Begleitung durch Studeo Fachcoaches bei Ihrer Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit

Sie schreiben gerade Ihre Arbeit oder planen es in KĂĽrze? Individuelles Coaching unterstĂĽtzt Sie dabei ganz gezielt.

Inhalte des Studeo Coachings:

  • Wir formulieren gemeinsam IHR Thema, nach Ihren Interessen und den Vorgaben Ihres Lehrstuhls. Das Thema ist wissenschaftlich relevant, aktuell und vor allem machbar!
  • Wir entwickeln zusammen das Ziel der Arbeit und die Gliederung fĂĽr Ihr Thema. Damit haben Sie eine Orientierung im Wissensdschungel.
  • Wir zeigen Ihnen die Tricks fĂĽr die Recherche. So finden Sie gleich zu Beginn die passenden Quellen.
  • Wir legen zusammen einen Arbeitsplan fest. Damit wissen Sie immer, was Sie als nächstes tun mĂĽssen. Sie haben Meilensteine als Orientierungspunkte.
  • Wir bekämpfen gemeinsam die Zeitfresser. So kommen Sie schneller voran.
  • Wir besprechen jedes Kapitell und geben konkretes Feedback zum Text. Damit kämpfen Sie nicht allein sondern haben stets einen fachlich versierten Ansprechpartner.
  • Wir stehen bereit bei sämtlichen möglichen Problemen in der Arbeit, bei Problemen mit den Quellen, mit dem Unternehmen, mit den Daten, mit dem Schreiben, mit dem Formatieren, mit den Abbildungen, mit der Umfrage, mit Modellen und Theorien, mit negativem Feedback vom Lehrstuhl und vielem mehr...
  • Wir haben in Tausenden Coachings viel Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrung kommt Ihnen zugute.

Ihre Vorteile:

  • Schneller Start,
  • Zielgerichtetes Arbeiten,
  • Fehlervermeidung,
  • Permanentes, professionelles Feedback,
  • Bessere Note.

Mehr Infos zum Coaching und Kontakt


Alle Details Anfrage-Formular

Home / Hilfe
Home
Kontakt
Seite weiterempfehlen
Diplomarbeiten
Diplomarbeit eintragen
Diplomarbeit aendern
Diplomarbeit suchen

Diskussionsforum
Diplomarbeitenboerse
Thema eintragen
Thema aendern
Thema suchen

Recherche


copyright studeo.de. Impressum
Fehler auf dieser Seite gefunden?