Detailansicht: Top : Sozialpaedagogik : Das narrative Interview als Methode in der Biografiearbeit mit Menschen mit einer geistigen Behinderung

Art der Arbeit: Diplomarbeit
Arbeit erwerbbar: Verkauf
Verfasser: Schröder, Stefan (Email: eiten_ms@yahoo.de)
Abgabedatum: 28.08.2003
Uni / FH: Katholische Fachhochschule NW, Abt. Münster

Beschreibung

Biografisches Arbeiten mit Menschen mit einer geistigen Behinderung ist in Theorie und Praxis der Sozialarbeit ein relativ junges Thema. In dieser Arbeit wird durchleuchtet, wie die verstärkte Subjektorientierung der qualitativen Sozialforschung mit dem jüngsten Paradigmenwechsel in der Begleitung geistig behinderter Menschen verzahnt ist. Das narrative Interview ist als Beispiel für eine solche Verzahnung sehr gut geeignet- doch wie lässt es sich im Wohn- und Begleitalltag mit Menschen mit einer geistigen Behinderung integrieren? Wie adaptiert die Methodik der Sozialpädagogik diese der qualitativen Sozialforschung entspringende Herangehensweise an die Biografie eines Menschen?

Gliederung

Inhaltsverzeichnis I. Einführung 6 II. Einführende Hinweise 8 a) Zur Form 8 b) Zum Inhalt 8 1. Biografie 9 1.1 Zur Definition von Biografie 9 1.2 Weitere Definitionen 11 1.3 Biografische Kommunikation im Alltag 13 1.4 Biografie, Identität und Bildung 15 1.5 Biografien als Gegenstand Sozialer Arbeit 18 2. Geistige Behinderung 20 2.1 Begriff und Definitionen 20 2.1.1 Zum Begriff „Geistige Behinderung“ 20 2.1.2 Definitionsversuche „geistiger Behinderung“ 22 2.2 Zur Geschichte der Begleitung geistig behinderter Menschen 24 2.2.1 Sozialdarwinismus und Nationalsozialismus 25 2.2.2 Nach dem zweiten Weltkrieg 26 2.2.3 Das Normalisierungsprinzip 29 2.3 Die Lebenswelt geistig behinderter Menschen 30 2.3.1 Wohnen 30 2.3.2 Erwachsenenbildung 32 2.4 Konsequenzen für die Begleitung 33 3. Biografische Forschung und Biografische Arbeit 34 3.1 Die Geschichte des biografischen Ansatzes in den Sozialwissenschaften 35 3.2 Theoretische Hintergründe des biografischen Ansatzes 37 3.2.1 Die Lebensweltorientierung der Sozialpädagogik 37 3.2.2 Die Chicagoer Schule und der Symbolische Interaktionismus 39 3.2.3 Fritz Schütze und die ethnografische Sichtweise 40 3.2.4 Empowerment 42 3.3 Die Notwendigkeit biografischer Arbeit 43 4. Biografiearbeit mit Menschen mit einer geistigen Behinderung 44 4.1 Didaktische Vorüberlegungen 44 4.2 Neurophysiologische Grundlagen des Erinnerns 50 4.2.1 Das Gedächtnis 51 4.2.2 Das sensorische Gedächtnis 52 4.2.3 Das Kurzzeitgedächtnis 53 4.2.4 Das Langzeitgedächtnis 54 4.2.5 Autobiografische Erinnerungen 56 4.3 Die Voraussetzungen des Adressaten biografischer Arbeit 59 4.4 Die Voraussetzungen des Begleiters biografischer Arbeit 62 4.5 Die Voraussetzungen der Einrichtung biografischer Arbeit 64 5. Das narrative Interview- eine geeignete Methode in der Biografiearbeit mit Menschen mit einer geistigen Behinderung? 65 5.1 Die Durchführung eines narrativen Interviews 66 5.1.1 Die Eingangs- oder Aushandlungsphase 67 5.1.2 Die Haupterzählung 70 5.1.3 Der Nachfrageteil 70 5.1.4 Die Auswertung 71 5.2 Das Handlungsschema Erzählen 72 5.2.1 Erfahrungsbereiche, die durch das Erzählen abgedeckt werden 73 5.2.3 Die Erzählzwänge 74 5.3 Sprache und geistige Behinderung 75 5.3.1 Die Funktionen der Sprache 76 5.3.2 Die Konsequenzen für die Begleitung 76 5.3.3 Biografische Kommunikation mit Menschen mit einer geistigen Behinderung 77 5.4 Zur Modifikation der Methode 79 5.5 Mögliche Praxisanwendungen und Einsatzmöglichkeiten eines narrativen Interviews und ähnlich modifizierter Gesprächstechniken 82 6. Fazit und Ausblick 84 6.1 Warum kein Leitfadeninterview? 84 6.2 Nutzen des narrativen Interviews 86 6.2.1 Der Nutzen für den Adressaten 86 6.2.2 Der Nutzen für die Einrichtung 87 6.2.3 Der Nutzen für den Begleiter 89 6.2.4 Der Nutzen für die Sozialwissenschaften 90 6.3 Weitere Möglichkeiten biografischen Arbeitens 94 6.3.1 Biografisches Arbeiten mit den Mitarbeitern einer Einrichtung 94 6.3.2 Biografisches Arbeiten mit den Eltern eines Kindes mit einer geistigen Behinderung 95 6.4 Schlussbemerkung 96 7. Literaturverzeichnis 99 8. Dank 102

Literatur / Quellen

Glinka, H.: Das narrative Interview. Eine Einführung für Sozialpädagogen. Weinheim und München 1998 Gröschke, D.: Praxiskonzepte der Heilpädagogik. München, Basel 1997² Fuchs-Heinritz, W.: Biographische Forschung. Eine Einführung in Praxis und Methoden. Wiesbaden 2000²


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