Detailansicht: Top : BWL : Das Anspruchsgruppenmanagement bei Existenzgründungen durch Unternehmensnachfolge - Ermittlung eines konzeptionellen Ansatzes für eine prozessbegleitende Beratung
Art der Arbeit: Diplomarbeit Arbeit erwerbbar: Verkauf Verfasser: Carsten Wille (Email: carsten.wille@wille-karosseriebau.de) Abgabedatum: 13.10.03 Uni / FH: Universität Lüneburg
Beschreibung
Die Arbeit versucht sich dem Problemfeld von Nachfolgeregelungen bei kleinen und mittleren Familienunternehmen zu nähern, in dem sie die Aufgaben, insbesondere des Existenzgründers, aber letztlich auch des Übergebers im Nachfolgeprozess über die mit dem Unternehmen verbundenen Anspruchsgruppen zu identifizieren versucht. Dabei werden zunächst die Bedeutung der betrachteten Unternehmenstypen, sowie die relevanten Formen der Nachfolge herausgearbeitet und ein Prozessmodell entwickelt, bevor die Ziele von Anspruchsgruppen theoretischer herausgearbeitet und, mittels einer qualitativen Erhebung, auf ihre empirische Evidenz hin untersucht werden. Schlussendlich wird aus diesen möglichen Ansprüchen, in Kombination mit dem Prozessmodell, ein Beratungsansatz erarbeitet.
Gliederung
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
1 Problemstellung
1.1 Die Nachfolgesituation als Krise
1.2 Blickwinkel und Aufbau der Arbeit
1.3 Der Bezugsrahmen
1.3.1 Der Erfolgsbegriff
1.3.2 Betrachtete Determinanten des Erfolgs
2 Unternehmensnachfolge
2.1 Einige Begrifflichkeiten zum Thema
2.2 Bedeutung von KMU und Familienunternehmen für das Problemfeld
2.2.1 KMU
2.2.2 Familienunternehmen
2.3 Anlässe für Nachfolgeregelungen
2.4 Typologie der Nachfolge
2.4.1 Familieninterne Nachfolge
2.4.2 Fremdverkauf
2.4.3 Sanierungsnachfolge
2.4.4 Andere Fortführungsformen
2.4.5 Zusammenfassung der relevanten Nachfolgeformen
3 Nachfolgeexistenzgründung als Prozess
3.1 Gliederung des Nachfolgeexistenzgründungsprozesses
3.2 Problemstellungen im Existenzgründungsprozess
3.2.1 Die Initialisierungsphase
3.2.2 Die Planungsphase
3.2.2.1 Der Existenzgründer in der frühen Planungsphase
3.2.2.2 Der Übergeber in der frühen Planungsphase
3.2.2.3 Der gemeinsame Teil der Planungsphase
3.2.3 Durchführungsphase
3.2.4 Bewährungsphase
4 Theoretische Überlegungen zu Anspruchsgruppen
4.1 Der Stakeholderansatz
4.1.1 Überblick über den Stakeholderansatz
4.1.2 Aspekte des Stakeholderansatzes
4.1.3 Die in dieser Arbeit verwendete Definition
4.2 Anspruchsgruppen und Nachfolgeexistenzgründung
4.2.1 Einige Aspekte des Anspruchsgruppenbegriffs
4.2.2 Beziehung zwischen Anspruchsgruppe und Nachfolgeunternehmung
4.3 Ein Prospekt möglicher Anspruchsgruppen und ihrer Ziele
4.3.1 Der Alteigentümer
4.3.2 Kapitalgeber
4.3.2.1 Kreditinstitute
4.3.2.2 Andere Kapitalgeber
4.3.3 Mitarbeiter
4.3.4 Wesentliche Lieferanten
4.3.5 Kunden
4.3.6 Familie
4.3.6.1 Unternehmerfamilie
4.3.6.2 Familie des Fremdnachfolgegründers
4.3.7 Der Staat als Anspruchsgruppe
5 Empirische Evidenz
5.1 Ziele der Erhebung
5.2 Vorgehen
5.2.1 Grundlagen zu qualitativen Erhebungen
5.2.2 Der Interviewleitfaden
5.2.3 Die Interviewpartner
5.2.4 Durchführungserläuterungen zu den Interviews
5.3 Ergebnisse der Interviews
5.3.1 Allgemeiner Eindruck
5.3.2 Befunde zu Alteigentümern
5.3.3 Das Verhalten der Kreditinstitute
5.3.4 Mitarbeiter im Nachfolgeexistenzgründungsprozess
5.3.5 Einfluss der wesentlichen Lieferanten
5.3.6 Befunde zu Kunden
5.3.7 Die Familien der Existenzgründer
5.3.8 Die Wirkung staatlicher Ansprüche
5.4 Einordnung der Ergebnisse
6 Beratung im Nachfolgeprozess
6.1 Unternehmensberatung
6.1.1 Zur Definition des Begriffes Unternehmensberatung
6.1.2 Rollen und Tätigkeiten von Beratern
6.2 Benötigte Kompetenzen für verschiedene Anspruchsgruppen
6.3 Verschiedene Berater und ihre typischen Kompetenzen
6.3.1 Steuerberater
6.3.2 Rechtsanwälte und Notare
6.3.3 Freie Unternehmensberater
6.3.3.1 Prozessorientierte Berater
6.3.3.2 Spezialisten
6.3.4 Institutionelle Berater
6.3.4.1 Kammern
6.3.4.2 Beratung durch Kreditinstitute
6.3.4.3 Beiräte
6.4 Heuristik einer prozessbegleitenden Beratung
6.4.1 Koordintion
6.4.2 Herangehen in den verschiedenen Prozessphasen
6.4.3 Aspekte einer Koordinationsinstanz
7 Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Anhang A : Interviewleitfaden
Anhang B: Anschreiben
Eidesstattliche Versicherung
Kommentare
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