Detailansicht: Top : Sozialpaedagogik : Beratungsangebote für Frauen mit HIV Infektion, dargestellt an einem Praxisbeispiel

Art der Arbeit: Diplomarbeit
Arbeit erwerbbar: Verkauf
Verfasser: Claudia Zitter (Email: claudia_zitter@yahoo.de)
Abgabedatum: WS 2003
Uni / FH: FH

Beschreibung

4. Fragestellungen von Frauen mit HIV – Infektionen 4.1. Der Verlauf der HIV – Infektion Die Diagnostik der HIV-Infektion stützt sich im wesentlichen auf den Nachweis spezifischer Antikörper. Spezifische Antikörper erscheinen in der Regel vier Wochen bis drei Monate nach der Infektion. Der Nachweis der Antikörper erfolgt in zwei Schritten: mit einem Antikörpersuchtest und bei positiver Reaktion in diesem Test mit einem nachfolgenden Bestätigungstest. Im ersten Schritt wird in einem ELISA („enzyme-linked immunosorbent assay“) oder einem vergleichbaren Test geprüft, ob Antikörper gegen virale Antigene vorliegen. Die meisten der in Deutschland verwendeten ELISA`s sind Kombinationsteste, die gleichzeitig HIV-1 (unter Einschluß des Serotyps 0) und HIV-2-Antikörper erkennen. Im sogenannten Immunoblot oder Westernblot wird die Spezifität der Bindung der Antikörper an die viralen Proteine geprüft. Zur Bestätigung eines reaktiven ELISA durch den Westernblot ist immer ein definiertes Reaktionsmuster polyvalenter Antikörper erforderlich, anhand dessen die Diagnose einer HIV-Infektion gestellt werden kann. Nach Vorliegen eines positiven Bestätigungstestes wird der Patient über seine HIV-Infektion informiert. Das Humane Immunschwächende Virus trägt seinen Namen, weil es durch die Schwächung des Immunsystems (des Abwehrsystems) eine krankmachende Wirkung hat. Anders als Bakterien oder Pilze sind Viren auf die Vermehrung in einem lebenden Organismus angewiesen. Dabei müssen sie in Zellen ihres „Wirts“ eindringen, wo sie beginnen, sich mit Hilfe des Zellstoffwechsels zu vervielfältigen. Viren spezialisieren sich nicht nur auf einzelne Lebewesen, sondern greifen im Organismus auch meist nur bestimmte Zellen an. HIV ist vor allem auf Zellen spezialisiert, die einen CD-4 genannten Oberflächenrezeptor besitzen – die „Wirtserkennung“ für HIV. Zum Beispiel tragen die für die Immunabwehr wichtigen T-4- Helferzellen solche Rezeptoren. Eine Schwächung im Abwehrsystem hat unterschiedliche Folgen und Wirkungen und deswegen ist ein Einblick in das Immunsystem des Menschen notwendig. Der Nachweis HIV-spezifischer Antikörper ist für manche Menschen der einzige Hinweis auf eine bestehende Infektion mit HIV. Man spricht von einer „asymptomatischen Infektion“, die Monate bis viele Jahre dauern kann. Wenn sich eine Patientin mit dem Immunschwäche–Virus infiziert hat, kann sie darum sehr lange Zeit normal weiter leben und bemerkt oft lange Zeit keine weiteren körperlichen Krankheitszeichen. Die meisten Menschen mit HIV bleiben über viele Jahre hinweg beschwerdefrei. Die Infektion wirkt sich in dieser Zeit nicht spürbar aus und ist den infizierten Menschen nicht anzusehen. Ganz wichtig ist aber, dass mit der Ausbreitung des Virus im Körper diese Menschen andere anstecken können.

Gliederung

gebote für Frauen mit HIV – Infektion, dargestellt anhand eines Praxisbeispieles Gliederung: 1. Einleitung Seite 1 - 4 1.1. Allgemeine Situation Seite 1 1.2. Aufbau der Arbeit Seite 2 1.3. Abgrenzung Seite 3 2. Fallbeispiel Seite 4 - 6 2.1. Die Lebensgeschichte der Frau X. Seite 4 3. Theoretische Grundlagen sozialpädagogischer Beratung Seite 6 - 18 3.1. Das Life Model praktischer Sozialarbeit Seite 6 3.1.1. Das Life Model der sozialen Arbeit Seite 6 3.1.2. Der Hilfeprozess in der Praxis des Life Models Seite 9 3.1.3. Die Praxis des Life Models auf der Beratungsebene Seite 16 4. Fragestellungen von Frauen mit HIV – Infektionen Seite 18 - 55 4.1. Der Verlauf der HIV–Infektion Seite 18 4.2. Partnerschaft und geschützte Sexualität Seite 46 4.3. Schwangerschaft und Kinderwunsch Seite 51 5. Beratungsangebote Seite 55 - 63 5.1. Frauenspezifische Angebote Seite 55 5.1.1. Das Frauengesundheitszentrum Seite 55 5.1.2. Frauenspezifische Angebote der Drogenberatung Seite 59 5.1.2.1. „extra“ Seite 60 5.1.3. Niedrigschwellige Angebote Seite 61 5.1.3.1. ConAction, Girls only Seite 61 5.1.3.2. „Cafe Karla“ Seite 61 5.1.3.3. VIVA CLARA Seite 62 5.1.4. Selbsthilfegruppen für Frauen Seite 62 5.1.4.1. Netzwerk Frauen und AIDS Seite 62 5.2. Integrierte Beratungsangebote für Frauen Seite 63 - 79 5.2.1. Angebote der Münchner Aids – Hilfe Seite 63 5.2.2. Angebote einer Drogenberatungsstelle Seite 68 5.2.3. Weitere niedrigschwellige Beratungsangebote Seite 71 5.2.3.1. Cafe Regenbogen Seite 71 5.2.3.2. Kontaktladen L 43 Seite 72 5.2.3.3. Teestube „komm“ Seite 74 5.2.3.4. Kontaktladen „Off“ Seite 75 5.2.3.5. AIDS Selbsthilfe Netzwerke Seite 76 5.2.3.6. Hospiz Seite 78 6. Möglichkeiten und Grenzen der sozialpädagogischen Beratung, aufgezeigt am Fallbeispiel Seite 79 – 82 7. Fazit Seite 82 - 84


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