Detailansicht: Top : Geographie : Regionale Struktur und Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigung im Arbeitsamtsbezirk Lörrach. EIne
Art der Arbeit: Diplomarbeit Arbeit erwerbbar: keine Angabe Verfasser: Eckhard Beißwenger (Email: beisswen@uni-freiburg.de) Abgabedatum: 05/2000 Uni / FH: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Beschreibung
Es handelt sich hierbei um eine Magisterarbeit aus dem Bereich Wirtschaftsgeographie, wobei ich insbesondere auch auf der Suche nach Anregungen aus anderen Fächern bin. Hier eine vorläufige Beschreibung: Der Arbeitsamtsbezirk Lörrach mit den beiden Landkreisen Lörrach und Waldshut im SW-Zipfel von Baden-Württemberg weist derzeit die landesweit zweithöchste Arbeitslosenquote (nach Mannheim) auf. Der Einbruch der Beschäftigtenzahlen im Produzierenden Gewerbe, insbesondere in den Bereichen Chemie- und Textilindustrie, hat den Raum in den letzten Jahren besonders schwer getroffen, ohne daß eine entsprechend ausreichende Zunahme der Beschäftigung im Tertiärsektor stattfand. Die "Arbeitsmarktgeographische Untersuchung" trägt bisher nur einen vorläufigen Rahmentitel. Da der Begriff "Arbeitsmarktgeographie" (FASSMANN&MEUSBURGER 1998) noch relativ jung ist, ist eine fachlich übergreifende Betrachtung unter wirtschaftsgeographischen, volkswirtschaftlichen, soziologischen, wirtschafts- und regionalpolitischen bzw. planerischen Blickwinkeln notwendig. Eine spezifische Fragestellung steht momentan noch nicht fest, wird aber bald folgen. Geplant ist zunächst eine zusammenfassende Darstellung der Arbeitsmarktdaten der letzten 12 Jahre in Text-, Diagramm-, Tabellen- und v.a. in Kartenform. Darauf aufbauend sollen dann spezifischere Fragen zu Ursachen, Entwicklung und Strukturen der regionalen Arbeitslosigkeit erfolgen, wobei insbesondere der räumliche Bezug interessiert (Bsp: Räumliche Segmenation von Teilarbeitsmärkten, Zentren-Peripherie-Gegensätze, Konzentration von Problemgruppen, die Situation von Grenzgängern in die Schweiz, räumliche Disparitäten und ihre möglichen wirtschaftstrukturellen und demographischen Ursachen sowie eine kleinräumige Vorausschätzung der Erwerbspersonenzahlen für die nächsten Jahre). Erstrebenswert wäre selbstverständlich ein problem- und handlungsorientierter Ansatz. Daher sollen in einem fortgeschrittenen Stadium nach Möglichkeit Interviews mit bzw. Stellungnahmen von Repräsentanten verschiedener Akteursgruppen aus unterschiedlichen arbeitsmarktpolitisch relevanten Bereichen hinzugezogen werden (z.B. IHK, Arbeitsamt, regionale Wirtschaftsförderung, Bildungsträger, Arbeitsamt, Einzelunternehmen u.a.), um so verschiedene Handlungsfelder aufzuzeigen, die über die gängige "Standortwerbungsschiene" hinausgehen sollten. Auch die verschiedenen Ansätze alternativer Gestaltungsmöglichkeiten von Erwerbstätigkeit könnten hier Raum finden. Über Tips und Kritiken würde ich mich sehr freuen, insbesondere auch von interessierten "Fachfremden" (VWL, BWL, Politik, Sozialarbeit, ...), da ich mich mit der Arbeit ja gerade auf einem Territorium bewege, welches innerhalb der Geographie bisher kaum wahrgenommen wurde und sich deshalb für eine interdisziplinäre Herangehensweise anbietet. In der Hoffnung auf baldige Reaktionen und mit freundlichen Grüßen, Eckhard Beißwenger
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